Future Skills – alle reden davon.

Future Skills – alle reden davon. Was steckt wirklich dahinter?

Neulich fragte mich eine Personalberaterin genau das. Die Frage hat mich überrascht – und gleichzeitig gezeigt: Das Thema ist längst nicht selbstverständlich. Überfachliche Kompetenzen sind keine neue Erfindung. Schon in den 1990er-Jahren sprach man von Schlüsselkompetenzen oder auch Zukunftskompetenzen. Neu ist der Blickwinkel:
👉 Lernen ist kein einmaliges Ereignis mehr – sondern ein kontinuierlicher Prozess im Arbeitsalltag.

Future Skills lassen sich in drei Bereiche und viele Fähigkeiten (hier eine kleine Auswahl) bündeln:

🧠 Mindset-Skills – kritisches Denken, Resilienz, Offenheit gegenüber Veränderung
🤝 Interaktions-Skills – Kommunikation, Empathie, wirksame Zusammenarbeit
💻 Digitale Skills – digitale Kollaboration, Technologie sinnvoll nutzen, Innovationskompetenz

Was bedeutet das für Fort- und Weiterbildungen? Klassische Trainings bleiben wichtig – aber sie reichen allein nicht mehr aus. Was heute zählt, ist die Fähigkeit, erworbenes Wissen direkt im Arbeitsalltag anzuwenden.

Fortbildungen sollten alle drei Bereiche verbinden und konsequent vom realen Alltag her gedacht sein. So gelingt der Transfer vom Lernen ins Handeln. Dieser Ansatz gefällt mir besonders, weil ich früher viele Fortbildungen war, in denen man Wissen erwarb, aber der Transfer nicht immer unterstützt wurde.

Future Skills sind kein «Extra». Sie sind die Basis für wirksame Zusammenarbeit in der digitalen Arbeitswelt – und sie verbinden Kopf, Herz und Hand.
👉 In meinem nächsten Beitrag stelle ich vor, wie man gerade bei Online-Calls Future Skills lernen und im digitalen Alltag konkret einsetzen kann. Für Eilige gibt es einen Link in den Kommentaren.

Zwei Fragen an Sie:

▶ Welche Future Skills sind in Ihrem Arbeitsalltag besonders gefragt?
▶ Konkret: Und was würden Sie gern lernen, um im digitalen Arbeitsplatz besser zurecht zu kommen?

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